Augusto Giacometti

Maler, Plakatkünstler · 1897–1947

Augusto Giacometti (1877–1947) war ein Schweizer Maler aus dem Bergell in Graubünden und einer der ersten Künstler des 20. Jahrhunderts, die zu wirklich gegenstandsloser Malerei fanden.

Er liess sich in Zürich zum Zeichenlehrer ausbilden und studierte danach in Paris beim Jugendstilmeister Eugène Grasset. Seine Farbpastelle von 1898 und 1899 entstanden vor den Abstraktionen von Kandinsky und Malewitsch. Er ging an die Farbe fast wissenschaftlich heran und reduzierte die Natur auf reinen Farbton. 1917 nahm er an der achten Dada-Soirée in Zürich teil.

Die schöne Schweiz von 1930 ist eine farbige Steinlithografie mit Schmetterlingsmotiv, gedruckt von der Graphischen Anstalt J. E. Wolfensberger in Zürich; das Original liegt in der Plakatsammlung des Museums für Gestaltung Zürich. Er war ein Cousin von Giovanni Giacometti und damit Cousin zweiten Grades des Bildhauers Alberto. Auf seinem Grabstein steht: hier ruht der Meister der Farben.

Bekannte Werke
  • Die schöne Schweiz (1930)
  • Giacometti-Halle Zürich
  • Glasfenster Grossmünster
  • Glasfenster Fraumünster

Quelle

Poster von Augusto Giacometti

Die schöne Schweiz 1930 – Vintage Reiseposter

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