Bilderwand planen, die nicht zufällig aussieht

Eine Bilderwand sieht entweder kuratiert aus oder wie ein Stapel Bilder, der zufällig an der Wand gelandet ist. Der Unterschied liegt fast nie an den einzelnen Drucken. Er liegt daran, ob sich ein Element über alle hinweg wiederholt.

Wählen Sie eine Konstante

Bestimmen Sie genau eine Sache, die alle Bilder teilen, und lassen Sie alles andere variieren:

  • Gleicher Rahmen, gemischte Sujets. Die nachsichtigste Variante. Durchgehend schwarze Rahmen – und ein Berg kann neben einem Comiccover hängen, ohne dass es sich beisst.
  • Gleiche Farbfamilie, gemischte Rahmen. Funktioniert, wenn die Drucke ohnehin eine Palette teilen – unsere Strand- und Palmenposter oder die Botanikposter tun das von selbst.
  • Gleiches Sujet, alles andere frei. Sechs Golden-Age-Comiccover in unterschiedlichen Rahmen lesen sich als Sammlung, nicht als Durcheinander.

Zwei Konstanten sind in Ordnung. Null Konstanten sind der Grund, warum eine Wand zufällig wirkt.

Zuerst am Boden auslegen

Räumen Sie eine Bodenfläche in Wandgrösse frei und legen Sie dort alles aus. Fotografieren Sie jede Anordnung mit dem Handy – auf dem kleinen Display sehen Sie die Komposition statt der Einzelbilder, und Probleme fallen sofort auf.

Halten Sie die Abstände gleich: 5–8 cm zwischen den Rahmen für einen dichten, bewussten Eindruck, 10–15 cm für einen ruhigeren. Ungleiche Abstände sind der häufigste Grund, warum eine Wand nicht stimmt.

Zwei Layouts, die immer funktionieren

Das Raster. Gleiche Grösse, gleicher Rahmen, gleiche Abstände, zwei oder drei Reihen. Formal, ruhig und praktisch nicht falsch zu machen. Ideal für eine Serie – zum Beispiel vier Japan-Poster.

Der Anker. Ein grosser Druck (XL oder 3XL) leicht aus der Mitte gesetzt, kleinere darum gruppiert. Lockerer und organischer, braucht aber eine klare Grössenhierarchie: einmal gross, zweimal mittel, dreimal klein – nicht sechsmal ähnlich.

Wo die Mitte liegt

Behandeln Sie die ganze Anordnung als ein Rechteck und setzen Sie dessen Mitte auf etwa 145–150 cm über dem Boden. Über einem Sofa zielen Sie auf zwei Drittel der Sofabreite und lassen 15–30 cm Luft zwischen Rückenlehne und unterstem Rahmen.

Bevor Sie bohren

Schneiden Sie Papierschablonen aus, kleben Sie sie an die Wand und leben Sie ein bis zwei Tage damit. Markieren Sie die Nagelpositionen auf dem Papier und bohren Sie direkt hindurch. Das ist der Unterschied zwischen einem Satz Löcher und dreien.

Für eine Wand einkaufen

Bestellen Sie alles auf einmal statt Druck für Druck – nur so lässt sich das Ganze beurteilen. Alle unsere Poster gibt es in fünf Grössen ab CHF 16.95, gedruckt mit archivbeständigen Pigmenttinten und mit 200 Jahren Garantie gegen Farbverblassung. Versand innerhalb der Schweiz ab CHF 49 gratis.

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